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Die beliebtesten Arbeitgeber am Campus

Trendence-Absolvent_innen-Ranking für 2025 zeigt: Automobilkonzerne und Big-Tech-Konzerne gewinnen bei Studierenden an Arbeitgeberattraktivität

Berlin, Juni 2025. Die großen deutschen Automobilmarken sowie die großen Tech-Giganten sind an deutschen Universitäten und Hochschulen besonders gefragt, wenn es um den Einstieg in die berufliche Karriere geht. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Trendence Absolvent_innen-Rankings, für das in diesem Jahr fast 15.000 Studierende aus verschiedenen Fakultäten ihre Stimme abgaben. Jedes Jahr veröffentlicht das renommierte Trendence-Institut die Rangliste der attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands – unter anderen auch die für Studierende. Demnach legt vor allem der Stuttgarter Automobilbauer Porsche an Stimmen zu und gehört für viele Absolvent_innen zu den attraktivsten Arbeitgebern hierzulande. Bei Wirtschaftswissenschaftler_innen etwa liegt Porsche auf der Pole Position vor Apple und BMW. Auch bei angehenden Ingenieuren gehört das Unternehmen zu den Top 3. Hinter BMW und vor Audi landete Porsche in diesem Fachbereich auf Position 2. Bei IT-Studierenden hingegen dominieren die großen Internet-Giganten. Hier belegt Apple wie im letzten Jahr den ersten Rang, gefolgt von Google und Amazon. NVIDIA gelang indes ein Satz von Position 7 auf 4. Deutliche Bewegung kommt dagegen in das Ranking der zukünftigen Gesundheits- und Naturwissenschaftler_innen. Hier gelang der Berliner Charité der Sprung an die Spitze, gefolgt von Vorjahressieger BionTech. Das Robert-Koch-Institut (Platz 4) und das LMU Klinikum München (Platz 11) positionierten sich als Neueinsteiger auf Anhieb erfolgreich in der Spitzengruppe.

Votum von Wirtschaftsstudierenden zu großen Beratungsunternehmen zwiegespalten
Neben Porsche, das mit dem größten prozentualen Zuwachs der Stimmen Rang 1 bei Wirtschaftswissenschaftler_innen eroberte, gehören in diesem spezifischen Ranking mit McKinsey (von Platz 12 auf 10) und BCG (15 auf 11) zwei Beratungsunternehmen zu den Gewinnern in Sachen Arbeitgeberattraktivität. Dies ist allerdings kein Branchentrend wie etwa das Abschneiden von Ernst & Young zeigt. Das Beratungsunternehmen aus dem Kreis der „Big Four-Unternehmensberatungen“ in Deutschland fiel von Position 14 auf 30. Ähnlich erging es Roland Berger. Das renommierte Consulting-Unternehmen fiel um 17 Plätze auf Rang 63 zurück. Zu den weiteren Gewinnern zählen dagegen der Flugzeugbauer Airbus, der sich von Position 28 auf 13 verbesserte sowie Douglas mit einem Sprung von 46 auf 22.

Ingenieurwissenschaften: Rheinmetall verzeichnet einen Attraktivitätsschub
Bei angehenden Ingenieur_innen stehen derweil neben den Automobilkonzernen vor allem Arbeitgeber aus der Luft- und Raumfahrtbranche im Fokus des Interesses. Porsche (von 3 auf 2) und Airbus (6 auf 4) verzeichnen entsprechend große Zugewinne im Ranking dieser bei der Mitarbeitersuche traditionell gefragten Absolventengruppe. Neben Airbus gewannen auch Lufthansa Technik sowie Rolls Royce aus der Branche auffällig an Attraktivität. Ebenfalls in diesem Trend liegen die Forschungsinstitute Fraunhofer, Max Planck und das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt. Letztlich steigert auch die „Defence-Branche“ spürbar ihre Zugkraft als Arbeitgeber. Vor dem Hintergrund der veränderten Sicherheitslage in Europa und der damit verbundenen steigenden öffentlichen Präsenz verbessert sich beispielsweise Rheinmetall von Position 26 auf 19. Auch für die Bundeswehr ging es um 6 Plätze auf Rang 16 voran im Ingenieursranking.

Wenig Bewegung bei IT-Studierenden, umso mehr bei Naturwissenschaftler_innen
Zukünftige IT-Spezialist_innen wünschen sich für ihren Karrierestart in erster Linie ein Engagement bei einem der großen US-amerikanischen Tech-Konzerne. Mit Apple, Google, Amazon, NVIDIA und Microsoft sind in den Top-5 des IT-Rankings ausschließlich Unternehmen mit Wurzeln im Silicon Valley vertreten. Auffällig auch in diesem spezifischen Ranking: Unternehmen und Organisationen, die sich mit dem Thema Sicherheit auseinandersetzen, gewinnen an Attraktivität. So verbessert sich der BND (Bundesnachrichtendienst) von Platz 31 auf 18. Die Bundeswehr verliert dagegen drei Plätze und findet sich aktuell auf Rang 30 wieder. Eher schwach platziert sind Arbeitgeber aus der Versicherungs- und Telekommunikationsbranche – Ausnahmen bilden hier nur die Allianz (von 29 auf 18) sowie die Telekom (von 38 auf 27).

Anders als in der Arbeitgeberrangliste der IT-Absolvent_innen kam in diesem Jahr Bewegung in das Studierenden-Ranking der Naturwissenschaften. Hier machten vor allem die großen Universitätskliniken einen bemerkenswerten Satz nach vorne. Den begehrten Platz an der Sonne eroberte die Berliner Charité. Ebenso im Aufwärtstrend und an der Schwelle zu den Top-Ten: das LMU Klinikum München auf Platz 11 sowie die Helios Kliniken auf Platz 12. Bei den großen Forschungsorganisationen landete das Robert-Koch-Institut (Platz 4) vor der Max-Planck-Gesellschaft (5) sowie der Fraunhofer-Gesellschaft (12), dem DLR (21) und der Helmholtz-Gemeinschaft (30).

Über die Trendence-Rankings
Seit dem Jahr 2006 veröffentlicht das Trendence Institut jährlich die Trendence-Arbeitgeber-Rankings, die die attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands in vier Kategorien ausweisen: Professionals, Fachkräfte, Studierende und Schüler_innen. Für das hier thematisierte Absolvent_innen-Ranking wurden 14.949 Studierende befragt.

Über Trendence
Das Trendence Institut entwickelt seit mehr als 20 Jahren qualitativ hochwertige Studien, Statistiken & Trends über den deutschen Arbeitsmarkt und ist damit das einzige Talent Intelligence Unternehmen mit einem Marktforschungskern. Mit einer umfangreichen Datenbasis zu den Themen Recruiting, Jobsuche & Fachkräftemangel bietet Trendence wichtige Erkenntnisse zur Gegenwart und Zukunft der Arbeitswelt.

Pressegrafik Trendence Ranking Studierende Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften

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